WU-Aufsichtsratstag 2026

Vergangene Woche waren Jacqueline Erhart, Josef Kranawetter und Michael Weilguny– wie schon viele Jahre zuvor – beim Österreichischen Aufsichtsratstag an der WU Wien.

Für unser Netzwerk digital-governance.expert war besonders spannend, wie klar die Verbindung zwischen Kultur, Führung und wirtschaftlicher Verantwortung aufgezeigt wurde.

Der Vortrag von Elīna Garanča hat das sehr greifbar gemacht. Sie sprach offen über die Realität einer internationalen Solistin: Reisen, Organisation, Kostüme, Probenlogistik, unternehmerisches Risiko. Hinter der Bühne steckt ein komplexes System – professionell gemanagt oder eben nicht.

Ihr sinngemäßer Satz ist hängen geblieben:
„Am Ende des Jahres muss das Geld stimmen.“

Das ist keine Ernüchterung, sondern ein Governance-Statement. Kunst braucht Freiheit – aber auch Struktur, Transparenz und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Genau hier liegt die Schnittstelle zu moderner Governance: Verantwortung schaffen, Rahmen sichern, Wirkung ermöglichen.

Viele dieser Themen kenne ich auch aus dem privaten Umfeld – meine Frau ist selbst freischaffende Sopranistin und Solistin. Die unternehmerische Dimension künstlerischer Tätigkeit wird oft unterschätzt.

Governance ist kein Selbstzweck. Sie entscheidet darüber, ob Exzellenz langfristig möglich ist.

#DigitalGovernance #Aufsichtsrat #Leadership #Kultur #Verantwortung

WU Aufsichtsratstag

Der 14. WU Aufsichtsratstag wurde, wie die letzten Jahre, von Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Susanne Kalss, LL.M. (Florenz) und Univ.-Prof. Dr. Werner H. Hoffmann organisiert.

Die Veranstaltung thematisierte die Frage, wie der Aufsichtsrat die Komplexität und die bürokratische Belastung reduzieren und die verständliche Kommunikation fördern kann.
Traditionell beginnt die Veranstaltung mit Workshops und Fallstudien für Familienunternehmen, öffentliche Unternehmen und börsenotierte Unternehmen.

Ich habe dieses Jahr Familienunternehmen gewählt und wir haben ein real Beispiel im Bereich Tourismus und Infrastruktur bearbeitet. Das volle Programm mit den Stichworten , Geschwister Konflikte, Generationen Übergabe, wirtschaftliche Turbulenzen, Freunderl- und Vetternwirtschaft uvm….

Danach Eröffnungsvortrag, Impulsvorträge Podiumsdiskussion, und einer Abschlussdiskussion. Die Vortragenden und Diskutanten waren renommierte Experten aus Industrie, Wirtschaft, Bankenwesen, und Wissenschaft. Die Veranstaltung bot auch die Möglichkeit zum Networking und zum Austausch mit den Referenten und den Teilnehmern.

Hervorheben möchte ich den Vorschlag Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Brameshuber Institut für Arbeits- und Sozialrecht, Universität Wien.

Mit einem sehr lebhaften Fall Beispiel zwischen einem Vorstand Paul 🤵‍♂️welcher eine 3 monatlichen Weiterbildung Kurs bestreiten möchte. Dafür Ad-hoc ganz selbstverständlich eine Freistellung mit Fortbezug der vollen Bezüge erhält.

Versus Vorständin Luise, 👩‍💼welche schwangere ist und ebenfalls ein paar Monate Kürzertreten möchte und sich dabei mit den Fragen: Suspendierung? Befristete Aussetzung der Bestellung? Suspendierung? Befristete Aussetzung der Bestellung? Freistellungsvereinbarung? Teilmandat? Fortbezug der Bezüge? Ausmaß? usw… konfrontiert sieht

Ein alljährliches Klassentreffen mit Digital Governance Excellence Teilnehmern und ehemaligen Studienkollegen der Donau Uni Krems

Eine lehrreiche, kommunikative Veranstaltung mit Josef Kranawetter Rudolf Suchodolski-Schneider Alexander Rauscher Doris Hofmeister Konstantinos Bitsios Christoph Hasenzagl Jacqueline Erhart Thomas Zimmerer Florian Dollenz Angelika Kiessling-Kranzelmayer

aufsichtstrat #DGE WU (Wirtschaftsuniversität Wien)