Vergangene Woche waren Jacqueline Erhart, Josef Kranawetter und Michael Weilguny– wie schon viele Jahre zuvor – beim Österreichischen Aufsichtsratstag an der WU Wien.
Für unser Netzwerk digital-governance.expert war besonders spannend, wie klar die Verbindung zwischen Kultur, Führung und wirtschaftlicher Verantwortung aufgezeigt wurde.
Der Vortrag von Elīna Garanča hat das sehr greifbar gemacht. Sie sprach offen über die Realität einer internationalen Solistin: Reisen, Organisation, Kostüme, Probenlogistik, unternehmerisches Risiko. Hinter der Bühne steckt ein komplexes System – professionell gemanagt oder eben nicht.
Ihr sinngemäßer Satz ist hängen geblieben:
„Am Ende des Jahres muss das Geld stimmen.“
Das ist keine Ernüchterung, sondern ein Governance-Statement. Kunst braucht Freiheit – aber auch Struktur, Transparenz und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Genau hier liegt die Schnittstelle zu moderner Governance: Verantwortung schaffen, Rahmen sichern, Wirkung ermöglichen.
Viele dieser Themen kenne ich auch aus dem privaten Umfeld – meine Frau ist selbst freischaffende Sopranistin und Solistin. Die unternehmerische Dimension künstlerischer Tätigkeit wird oft unterschätzt.
Governance ist kein Selbstzweck. Sie entscheidet darüber, ob Exzellenz langfristig möglich ist.
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